Friseur am Michel Teil 2

So, nun das ganze noch einmal. Mehr im „Flat-Style“ – Flächen statt ausgearbeitete malerische Volumen der Körper, eher grafisch als malerisch.

Ich mag sehr die schnellen ausdrucksstarken Linien, calligrafisch als Konturen. Der Baum hebt sich schön ab mit dem Laub-Werk. Also das Auto … ist noch übrig aus der anderen Arbeit 😉

Man müsste noch konsequenter sein. Die weißen Blitzer stören nicht, mir gefällt das „Nicht-Passen“ von Kontur und Fläche. An anderer Stelle (auch Domestika-Online-Kurs) lernte ich die Technik-Variante „Drop-Fill“ (oder so ähnlich – also eine Kontur automatisch exakt mit einem Farbwert füllen (und eventuell später noch schattieren oder mit Lichtern versehen). Hier wird lebendiger – mal so und … mals so.

Hm. Der Kontrast bei der Gestaltung „Baum“ und „Hintergrund“ ist hier noch stärker als bei der anderen Version – ja, kann … man … machen.

Friseur am Michel Teil 1

Letztes Jahr in Hamburg, das Foto am Ipad durchgezeichnet. Als Pinsel hatte ich nun welche aus einem „Domestika“-Kurs, in dem es mehr um das „Malerische“ geht.

Eigentlich sind viele Stellen noch „unentschlossen“, nicht fertig … habe viel probiert.

Also nicht „nur“ Fineliner-Sketches vom Papier aufs Ipad übertragen, sondern auch Malen – Licht, Schatten, Formen, Volumen, Komposition, sehr spannend, bin noch dabei im Kurs.
Schön sind „Pinsel“, die Texturen hinbterlassen, etwas unruhige Oberfläche auch. Der Baum links wieder eine Kombi aus Flächen und „Laub“-Pinsel.
Puh, das dauert und Planung ist wichtig. Für mich als „Schnellzeichner“ …

Zum Korrigieren: Ja klar, digital kannst du immer noch korrigieren; nicht so wie auf Papier. Aber besser wirds iregndwann nicht mehr 😉 Am Anfang kann man die Komposition gut noch variieren, zurecht rücken, später etwas „radieren“, aber es wird dann schnell unsauber, unklar …

Seemöwen-Fütterung

Und weiter beim Ausfüllen von Flächen. Erst mal so machen … Ganz schön die Flächen, die Dynamik mit den Linien, satte Farben voll Flächen 😉

Die Flächen könnten noch Strukturen vertragen. Andererseits wird ja so der Tisch und der Vordergrund schön betont. Wie man`s macht …

Strand-Cappuccino

Auch das ist nach einem Foto. Also wie auf dem Leuchtkasten – das Foto im Hintergrund, eine Ebene und dann „durchgezeichnet“ – sagt man so: vereinfacht, verändert, angepasst … Auch hier wieder „drop fill“. Konturen aber ganz fein diesmal, dann Farbe per drag`n`drop reinfallen lassen. Nur wo nicht? Richtig. Beim Himmel doch einen Pinsel „Gouche“ genommen, damit er etwas Struktur bekommt.

Und der Cappu-Schaum natürlich. Der Pinsel „Spritzer“ …

Ich erinnere mich an Bilder mit Papier und Fineliner/Aquarell, die eine ähnliche Anmutung bekommen sollten und dann am Ende recht leblos waren wegen des Farbauftrags. Alles zuuuu glatt und gleichmäßig.
Schön die wackeligen Konturen am Steinplattenweg und der Mauer …

Blumentopf digitalisiert

In Quarantäne „inhouse sketching“ … Das ist natürlich mot procreate auf dem Ipad auch gut umzusetzen: Ein Foto als Hintergrund nicht nach dem durchzeichnen ausblenden, sondern leicht transparent stehen lassen. Einzelne Objekte hab ich nachgezeichnet. Achso. Farbe verändert, vereinfacht …

Regenschirme

Danke an die Vorlagengeberin des Fotos 😉
Was Neues. Erste Versuche nach einem Online Kurs bei „Domestika.com“, wo es viele kreative Kurse gibt mit Videos, Tutorials; nicht live, sondern so zum Abruf.
„Drop fill“. Eine Fläche definieren mit einer Kontur und die Farbe „reinfallen“ lassen. das macht Spaß. Moment mal … das erinnert mich an PC-malen Windows 95 mit Paint ;-). Mit dem Farbeimer. Aber doch ein bisschen … cooler hier so mit dem Stift auf dem Ipad.

Das Foto war viel umfangreicher und diente auf einer unteren Ebene im Zeichenprogramm als Vorlage. Dann „durchgepaust“ wie man so sagt …

Man muss sehr diszipliniert die Konturen anlegen, damit umschlossene Flächen entstehen, sonst „läuft später die Farbe aus“. Auch einfache Schatteneffekte gehen so sehr schnell. Man kann das dann noch detaiilierter ausarbeiten, hier erste Versuche ganz simpel. Hat was. Die Schirme könnten noch einen Tick konzentrierter sein.

Oralchirurgie-Ästhetik

Ich bin zu oft in einer Praxis. Hier in einer Oralchirurge, Die Ästehtik dort hatte es mir (auch) angetan. Alles in weiß-grau, das Personal in weiß-dukelgrau, dazu leicht farbige Kappen. Cool.

Ganz schön: Wie die Farbflächen der KIttel überlagert werden, ungenau, von den Konturen, schwarz. Schatten wie immer nicht geometrisch korrekt, sonder so … halt.

Haus am Prager Platz

Auf dem Ipad unterwegs gezeichnet. Schön reduziert, Linien, „schön schief“, nur zwei Grautöne. Das Laub kommt aus dem Brush (Pinselformen bei procreate) – ist schon eingebaut 😉 Man kann per KLick das Laub auftragen, variieren mit Farbe, Helligkeit, Größe; ja, aber man sieht gleich so „ach, procreate, oder?“ Aber cool irgendwie der Kontrast zwischen den Darstellungsformen.

Vogel-Challenge

FrauSpeckner – eine Kollegin aus Bayern, bei Twitter – mahct ganz wunderbare Grafiken mit procreate. Neulich zeigte sie Variationen eines Vogel und regte an, eigene Creationen zu veröffentlichen … hier:

Ich habe mir bei Ihr den Stil abgeguckt und nenne das „Scrapbbookstyle“ 😉 Das ist so, als wenn man auf Papier malt und zeichnet und es dann ausschneiden will um es woanders aufzukleben – nur so fein detailliert kann man es nicht schneiden. Also lässt man einen weißen Rand stehen.

Zuesrt enstand der Blauvogel. Gar nicht leicht, die Linien so schön glatt und fließend hinzubekommen. Beim Kauz kommt dann schon der Schlagschatten dazu. Hier war es ziemlich zeitaufwändig, eine Technik zu finden, wie das gehen kann. In meinem PC-Grafikprogramm wär das ruckzuck … in procreate doch irgendwie … anders. Das KOpieren, Einfügen, Verschieben von Formen/Motiven ist doch recht unübersichtlich.