Archiv der Kategorie: Skizzen Zeichnen Malen

schwarzweiss

Neulich an der Ostsee im Restaurant ein Livemusiker. Direkt dort zu zeichnen (ich saß dicht dran) traute ich micht nicht. Ich habe aus der Erinnerung gezeichnet – Bleistiftskizze, Outline durchgezeichnet, grafisch bearbeitet s/w

Variationen von einem Motiv erstellen

…das geht auch mit dem Leuchttisch sehr gut. Eine ARbeitsweise, die man – pixelgenau – vom PC kennt: EIN Motiv in verschiedenen Arten ausführen, colorieren usw. Hier habe ich ein Foto kopiert am Leuttisch mit
– Fineliner nur Outline
– Fineliner „krakelig“ die Konturen findend, im Ungewissen bleibend… dann mit Aquarell coloriert, aber auch nicht exakt „ausgemalt“
– Mit Füller (wasserlösliche Tinte) und mit dem Waterbrush-Pinsel etwas angelöst, so dass sich Volumen und Schattenwirkung entwickeln, oft aber auch zufällige Effekte

Urban Sketching…

…kann ich nicht 😉 Auf der Suche nach einem „Zeichen-Prinzip“, an einer durchgängigen Idee für meine Praxis außerhalb (!) des Unterrichts bin ich natürlich an Urbansketching nicht vorbeigekommen. Aber zeichnen im Freien ist nicht so meins… schon unterwegs im Café schwierig… Ich optimiere zurzeit „Zeichnen nach Fotos“. Handyfotos von Objekten und Situationen sammeln, am Zeichentisch am Tablet ansehen, danach zeichnen, auch Motive von hier und da neu zusammensetzen (Beeskow sieht etwas anders aus 😉

Neu gefunden „Rost-graphics-Berlin“. Ein Künstler, der fotografiert, mit dem Fineliner durchzeichnet, einscannt, am PC coloriert… super, gefällt mir sehr. Demnächst mehr hier von und über ihm (seine Website ist gerade im Umbau…)

Calligraphie-Stift

Immer auf der Suche nach einem Stift mit ausdrucksstarker Linie, aber wasserfest zum Nachkolorieren… Ich war schon beim Onlinehändler, Sakura-Fineliner kenne ich ja, gibt es auch als Calligraphie, aber wohl nur 1 mm… nun aber der „gute alte Edding 1255“ in 2 mm. Super. Mit etwas mehr Druck auch auf Aquarell-Papier.

Calligraphie-Füller coloriert

Mit dem Calligraphie-Füller gefallen die Linien auch sehr gut – auf dem Zeichenpapier (mittelrauh, 200g) muss man schon mal stärker aufdrücken um eine deckende Spur zu hinterlassen. Die Linie ist dann natürlich aber unterschiedlich breit, was sehr „gefällig“ ist beim Zeichnen. Auch nach dem Colorieren bleiben die Konturen, da sie etwas stärker sind, noch gut sichtbar. Beim Kolorieren muss man sehr aufpassen, man kann nicht drüber malen. Hier und da fließt die Tinte etwas aus, aber es „passt“… Objekte mit viel Innenlinien fülle ich eher tupfend aus.

Pentel Wasser-Pinsel

Auch sehr praktisch ist ein „Wasser-Pinsel“ (diese Tipps gefunden bei Jens Hübner Youtube). Zeichnet man mit einem Fineliner, der nicht – wie ich es sonst mache – wasserFEST ist, sonders wasserlöslich, kann man der Zeichnung mit dem Wasserpinsel (das Wasser ist im Griff dabei) gleich etwas Volumen geben. Praktisch für unterwegs. Die ersten Versuche verschwammen übrigens etwas im Grau in Grau, die Finelinertinte zerfließt dann auch schnell unschön… 😉 Übung machts…. wie immer! Weniger ist mehr. Es muss auch nicht immer korrekter Schatten sein, Volumen, Schatten nach „Gefühl“ mache ich häufig.

Pentel Pinsel-Stift

Hier noch einmal das „Goldene Dach“ in Innsbruck. Diesmal mit dem Pentel Brush (Kunststoffpinsel-Stift) und koloriert mit Aquarell, das Dach mit Pitt-Stift. Das Handling mit dem Pentel-Stift ist nicht ganz einfach und die Qualität des Farbauftrags („satter Strich“) hängt auch sehr vom Papier ab.

Es gelingt – nach viel Übung – „dynamische“ Strichführung wie mit dem feinen Pinsel und Tusche nun auch unterwegs.

Zeichnen mit dem Calligraphie-Füller Lamy

Ich habe den neuen Lamy-Füller mit Calligraphie-Spitze 1,9 mm ausprobiert, Tinte schwarz. Er braucht glattes Papier, im Skizzenbuch ist es etwas zu rauh… Nachcolorieren ist schwierig, da die Tinte ja nicht wasserfest ist. Da hatte ich sonst schon den Pittstift „C“, der ist wasserfest, man kann mit dem Aquarellpinsel drübermalen, er malt/zeichnet sich aber nicht so schön „fließend“.